Sie sind hier: >>> Sehenswürdigkeiten
Sehenswürdigkeiten in Nürnberg
Stadtrundfahrt durch Nürnberg
Nürnberg bietet seinen Besuchern jede Menge an Sehenswürdigkeiten, dabei wird sicherlich keine Langeweile aufkommen. Zahlreiche Museen, Kirchen, Baudenkmäler und historische Brunnen können besichtigt werden.
Die Kaiserburg
Besonders beeindruckend ist die Kaiserburg, die hoch über Nürnberg thront und das Wahrzeichen der Stadt ist. Die Burg gehört zu den größten Kaiserpfalzen aus dem Mittelalter. Auf der Burg hatten von 1050 bis 1571 die Kaiser des Heiligen Römischen Reichs ihre Residenz. Besichtigt werden können das Hauptgebäude, in dem sich die reich ausgestatteten Kaiserzimmer befinden, die romanische Doppelkapelle und eine große Sammlung von Geräten und Waffen. Ebenfalls können auf der Kaiserburg der Sinwellturm und der „Tiefe Brunnen“ besichtigt werden. Der Brunnen war die wichtigste Wasserquelle, wenn die Burg belagert wurde.
Auf der Kaiserburg stehen verschiedene Räumlichkeiten für Veranstaltungen zur Verfügung. Im Rittersaal können Stehempfänge, Festlichkeiten und Konzerte bis maximal 400 Personen stattfinden. Ebenso finden im Kaisersaal die verschiedensten Events statt.
Albrecht-Dürer Haus
Im Albrecht-Dürer Haus werden Führungen direkt für Kinder angeboten, es kann die Wohn- und Arbeitsstätte des Künstlers besichtigt werden. Im Museum werden sein Leben und sein Werk in allen Facetten gezeigt. Albrecht Dürer wohnte in diesem Haus von 1509 bis 1528 und als besondere Attraktion wird des Künstlers Mal- und Druckwerkstatt gezeigt. Über Kopfhörer kann der Rundgang in fünf verschiedenen Sprachen unternommen werden. Eine ganz besondere Führung wird den Besuchern zu festen Terminen geboten, dabei werden die Führungen von „Agnes Dürer“ in einem historischen Gewand geboten.
Das DB Museum
In Nürnbergs DB Museum unternehmen die Besucher eine Zeitreise und erfahren, wie die Eisenbahn nach Deutschland kam. In Dauerausstellungen werden die Anfänge der Geschichte rund um die Eisenbahn bis hin zum Ersten Weltkrieg gezeigt. In den beiden Fahrzeughallen des DB Museums sind 30 Exponate der historischen Eisenbahnfahrzeuge ausgestellt. Das Museum besitzt die größte Sammlung in ganz Deutschland. Auf rund 1.000 Quadratmetern wird den Kindern eine Erlebniswelt geboten, die viele Attraktionen für sie bereit hält.
Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände
Eine Hinterlassenschaft der Nationalsozialisten ist das Reichsparteitagsgelände, in dem 2001ein Dokumentationszentrum eröffnet wurde. Die Dauerausstellung „Faszination und Gewalt“ erzählt interessierten Besuchern die Motive, Zusammenhänge und die daraus resultierenden Folgen des nationalsozialistischen Regimes. Diese Dauerausstellung befindet sich auf einer Fläche von 1.300 Quadratmetern. Insgesamt gibt es dabei 19 Ausstellungsbereiche, die chronologisch strukturiert sind. Im Mittelpunkt stehen dabei die Themen, die sich direkt auf Nürnberg beziehen. Unter anderem sind dabei von 1935 die „Nürnberger Gesetze“ und der große „Nürnberger Prozess“ dokumentiert.
Germanisches Nationalmuseum
Hans Freiherr von und zu Aufseß gründete 1852 das Germanische Nationalmuseum mit der Absicht, die Zeugnisse von deutscher Geschichte und Kultur der Nachwelt zu erhalten. Heute können im Germanischen Nationalmuseum mehr als 1,2 Millionen Exponate besichtigt werden. Darunter befinden sich beispielsweise aus Etzelsdorf der bronzezeitliche Goldkegel, Zeichnungen und Gemälde von Albrecht Dürer, von Joseph Beuys ein Filzanzug und Skulpturen von Tilmann Riemenschneider sowie Veit Stoß.
Das Henkerhaus
Die Nürnberger Henker standen am Rande der Gesellschaft und erhielten deshalb eine Dienstwohnung in einem abseits gelegenen Viertel. Sie wohnten fast 400 Jahre über der Pegnitz in einem umgebauten Wehrgang. In diesen Räumen befindet sich heute ein Museum mit einer Ausstellung, die vom Amt des Henkers und des Folterknechts sowie vom Heiler berichtet. Der berühmteste Henker von Nürnberg war Franz Schmidt, noch heute ist sein Diensttagebuch erhalten, das er in den Jahren um 1600 schrieb. Mit diesem Tagebuch besitzt die Stadt Nürnberg einen wichtigen Teil, der die Rechts- und Kulturgeschichte dokumentiert.
Museum Tucherschloss
Im Museum Tucherschloss sind die wertvollen Möbel, von Wenzel Jamnitzer der silberne Doppelpokal, Tapisserien und ein Portrait von Hans IV. Tucher zu sehen. Dabei erhalten die Besucher einen Einblick in die Welt der Handelsfamilien aus dem 16. Jahrhundert. Der bekannte Hirsvogelsaal aus dem Jahr 1534 ist im benachbarten Garten zu sehen. Die Innenausstattung ist prunkvoll mit den italienischen Renaissanceelementen gestaltet. Einzigartig ist auch das Deckengemälde mit dem „Sturz des Phaeton“.
Naturhistorisches Museum
Bereits 1801 wurde das Naturhistorische Museum gegründet. Es können Ausstellungen besucht werden, die die Entwicklung der Erde, des Lebens und des Menschen darstellen. Ebenso gibt es Ausstellungen zur Völkerkunde, zur örtlichen Vor- und Frühgeschichte, wie zur Karst- und Höhlenkunde und zur Auslandsarchäologie, die besucht werden können.
Spielzeugmuseum
In der Altstadt befindet sich das Spielzeugmuseum von Nürnberg. Auf vier Etagen kann eine große Sammlung des historischen Spielzeugs besichtigt werden. Aus der Antike stammen die ältesten Spielsachen, die Sammlung erstreckt sich bis in die Gegenwart und begeistert Jung und Alt gleichermaßen. Unter anderem sind historisches Blech- und Holzspielzeug und Bastelwerk aus den Nachkriegsjahren zu sehen.
München Hotels - Hotel in München

